Haarige Angelegenheit

Als es an diesem Morgen an der Tür klingelte ahnte Melanie* noch nicht, welche Wendung der Tag für Sie und ihren Liebsten noch nehmen würde. Sie öffnete die Tür und nahm von dem leicht desinteressierten Postboten das schlicht gehaltene Päckchen entgegen. Sie schmunzelte, da sie doch genau wusste, welche kleinen Spielereien sich in seinem inneren verbargen. Erst vor ein paar Tagen hatten Daniel, ihr Liebster, und Sie in einem Online-Erotikshop diverse Artikel ausgesucht, welche neuen Schwung in ihr gemeinsames Liebesleben bringen sollten. Sie ging mit dem Päckchen ins Schlafzimmer, wo sich Daniel noch schlaftrunken im Bett räckelte. Sie betrachtete diesen Koloss von Mann mit seinen trainierten Rundungen. Vorsichtig stellte Sie das Päckchen auf dem Bett ab und strich über den Flaum auf seiner Brust, welcher sich vielversprechend in Richtung seiner Leisten erstreckte. Daniel* öffnete verschlafen die Augen und fragte Sie nach dem Klingeln an der Tür. Melanie konnte sich ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen. Wortlos stellte sie das kleine Päckchen zwischen sich und Daniel.

Sein fragender Blick verwandelte sich augenblicklich in ein wissendes Leuchten. Er riss die Packung auf und zum Vorschein kamen etliche bunte, vielversprechende und fantasievoll gestaltete Spielzeuge für Erwachsene. Melanie betrachtete das Wirrwarr zwischen ihnen und entdeckte dabei etwas, an das Sie sich nicht erinnern konnte, es bestellt zu haben. Eine Gratisbeigabe. Sie griff danach und fischte ein schwarzes Gebilde, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Silikonringen heraus. Zuerst kam ihr der Vergleich mit einem Dichtungsring in den Sinn. Doch dann erschloss sich ihr dessen wahrer Zweck. Daniel, der ebenfalls das Gebilde in Melanies Hand betrachtete, fing an zu grinsen und strich provokant die Bettdecke zurück ehe er Sie fragte: "Wollen wir es ausprobieren?" Dem Anblick von Daniels offensichtlicher Begierde, konnte Melanie nicht widerstehen. Gekonnt streifte Sie ihm den doppelten Silikonring über sein erwartungsvolles Glied und die Beiden ergaben sich voll und ganz ihrer Lust. Sie erlebten exstatischen Sex und dank ihres kleinen Hilfsmittels intensivierte sich das gemeinsame Lustlevel nochmals beträchtlich. Erschöpft und auf einer Wolke der Seligkeit schwebend, kamen sie so nebeneinander zum liegen.

Als Daniel jedoch das immer noch straff um sein Glied liegende Ringassamble abstreifen wollte, verzog er schmerzverzehrt das Gesicht. Er bat Melanie um Hilfe, doch auch Sie brachte es nicht fertig, ihn davon zu befreien. Erst jetzt stellten die Beiden fest, dass sich während ihres Liebesaktes, Daniels Schamhaare um und zwischen die beiden Ringe gewickelt bzw. geklemmt hatten. Der Versuch, sich unter der Dusche von der Schwanzfessel zu befreien scheiterte. Daniel, der mittlerweile ungehalten und sichtlich nervös an sich herabsah, fluchte vor sich hin. In ihrer Not sah Melanie keinen anderen Ausweg, als mit einer Nagelschere bewaffnet, ihren mittlerweile leicht panischen Freund von den Ringen zu befreien. So der Plan. Doch auch nach aufreibenden Minuten des starren Verharrens und zwei zerschnittenen Ringen später, ließen sich besagte Liebessteigerer nicht entfernen. Zu fest hatten sich Daniels Schamhaare um das Material geschlungen. Den einzigen Ausweg, ihren Freund von seinen Qualen zu erlösen sah Melanie nun nur noch in der schrittweisen Entfernung seiner Schambeharrung. Natürlich, weil schon erprobt, mit Hilfe der Nagelschere. Vor ihm kniend, unter dem skeptischen Blicken von Daniel, verabschiedete sich Büschel für Büschel. Als ob die Situation nicht schon skurril genug gewesen wäre, stand auf einmal Danny, Melanies und Daniels 14jährige Tochter im Türrahmen. Ungläubig auf die sich darbietende Szenerie, ihrer nackten, mit Nagelschere bewaffneten Mutter und ihrem ebebenfalls nackten und nun entgeistert blinkenden Vater, starrend. Hier bleibt uns nur zu sagen: "Dumm gelaufen!

*Namen geändert

Was hätten Melanie und Daniel nun in dieser Situation besser bzw. anders machen können? Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei der Verwendung eines Cockrings, wie sich dieses kleine aber effektive Sexspielzeug nennt, das Schamhaar zu stutzen. Ein Kahlschlag ist nicht zwingend notwendig, doch die pure Natur endet oftmals schmerzhaft, wie wir gelesen haben. Ist es doch zu einer beklemmenden Situation gekommen, gilt es die Ruhe zu bewahren. Wasser hilft bei Silikon nicht und kann sogar den gegenteiligen Effekt bewirken. Besser ist hier Gleitgel oder notfalls Öl. Rührt sich dann immer noch nichts, schaft ein Haartrimmer die schnellere Abhilfe. Und zu guter letzt verhindert eine abschließbare Tür weitere peinliche Momente.

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